Südwestkirchhof

Endecken Sie unseren Südwestkirchhof in Stahndorf

Als sich die Berliner Stadtsynode auf die Suche nach einer größeren Begräbnisstätte im Südwesten von Berlin begab, entschied man sich für das insgesamt 206 ha große Wald und Heidegebiet in der Stahnsdorfer Feldflur. Im Jahre 1908 nahm man den Kirchhof in Betrieb und seitdem sind mehr als 100. 000 Verstorbene beigesetzt worden. Der Kirchhof bekam 1913 eine Friedhofsbahn, die später als S- Bahn zum wichtigsten Verkehrsmittel für die Stahnsdorfer und seine Besucher wurde. Leider wurde diese S- Bahntrasse im 2. Weltkrieg zerstört. Heute zählt der Südwest- Kirchhof zu den schönsten Friedhofsanlagen Deutschlands. Der Gartenbau- Ingenieur Louis Meyer schuf mit der vorhandenen Natur eine einzigartige Harmonie zwischen einer Parkanlage und der märkischen Landschaft. In den Jahren 1908 bis 1911 wurde eine Kapelle im Vorbild einer norwegischen Stabkirche erbaut. Interessant zu erwähnen ist die Formenvielfalt der Grabmahlkunst, Sie reicht von eiszeitlichen Findlingen, über schlichte Stelen bis zu pompösen Mausoleen, umgeben von üppiger Natur. Bekannte Persönlichkeiten wie Firmengründer Werner von Siemens, als auch der Berliner Zeichner Heinrich Zille fanden in Stahnsdorf Ihre letzte Ruhestätte.

Nutzen Sie einen Besuch dieser Sehenswürdigkeit als Tag der Entspannung und entdecken Sie selbst, welche Schönheit in dieser Begräbnisstätte liegt.

Sie erreichen den Kirchhof bequem mit dem Bus- Linie 601 in Richtung Potsdam - letzte Haltestelle: Bahnhofstraße in Stahnsdorf. Oder mit dem Auto in ca. 3 Minuten, zu Fuß dauert es jedoch etwas länger.

Fragen Sie uns, wir helfen Ihnen gern.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

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